Häufig gestellte Fragen – Postoperative Nachbehandlung

Versorgung der Nase am Ende der Operation:

Meist wird ein Dachziegel-Pflasterverband am Nasenrücken und eine äußere Nasenschiene angelegt, die ein Verschieben der Nase und einen Bluterguss unter die während der Operation abgehobenen Nasenrückenweichteile verhindert.

Als Nasenschiene wird von mir ein thermoplastisches Material bevorzugt, das in der Wärme die gewünschte Nasenform annimmt und bei Körpertemperatur fest wird. Dadurch fällt der unangenehme Gipsstaub weg, der früher eventuell zu einer Augenreizung geführt hat.

Im Naseninneren wird mit Tamponaden so sparsam als möglich umgegangen.

Meist können sie vermieden werden. Durch Annähen der Schleimhäute der Nasenscheidewand kann ein Bluterguss oft schon vermieden werden.

Manchmal wird eine Salbenstreifentamponade im Nasenvorhof eingebracht um ein Nachbluten aus den Schnitten zu verhindern. Dieser kurze Streifen wird aber bereits bei der Kontrolle am nächsten Tag entfernt.

Wenn eine zusätzliche Stabilisierung im Naseninneren erforderlich ist, werden sogenannte "Airway Splints"aus Silikon eingebracht. Das an eine 1mm dicke Silikonplatte angeschweißte Halbröhrchen erlaubt schon postoperativ eine - wenn auch noch eingeschränkte Nasenatmung: Die Airways werden intraoperativ mit einer kleinen Naht vorne fixiert, so dass sie nicht herausrutschen können.

Sie werden oft eine Woche belassen und können in der Ordination leicht und fast ohne Schmerzen entfernt werden.

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