Häufig gestellte Fragen – vor der OP

Komplikationen

Nachblutungen sind sehr selten. Eine mit etwas Blut vermischte Nasensekretion am Operationstag ist normal. Bei späterer Nasenblutung ist umgehend der Operateur zu verständigen oder eine HNO-Abteilung aufzusuchen.

Eine Infektion ist sehr selten:

Sie könnte das Ergebnis beeinträchtigen. Zum Schutz bekommen Sie eine antibiotische Abschirmung. Zeichen einer Infektion wäre eine schmerzhafte Rötung und Schwellung. In diesem Fall bitte sofort den Operateur verständigen.

Selten kann es zu einer Narbenbildung der Nasenhaut durch Druckstellen, Ausdünnung, Zusatzschnitten oder Infektion kommen. Meist ist das geringfügig. Extrem selten kann es zu wuchernder Narbenbildung, sogenannter Keloid-Bildung kommen, was ein kosmetisches Problem darstellen könnte. Es kann operativ korrigiert und mit Medikamenten behandelt werden, neigt aber zum Wiederkommen.

Knochen- oder Knorpelwucherungen (Exostosen):

Im Bereich der Knochenschnitte kann es - auch noch nach Jahren - zu Wucherungen (Exostosen) kommen. Das kann geringfügig sein oder doch so stark, dass es kosmetisch beeinträchtigt. Dann kann es operativ entfernt werden.

Verformung durch Knorpel oder Knochenverlagerung oder -abbau:

Implantierter Knorpel aber auch ein mobilisiertes Nasenbein können sich verlagern, das kann durch Narbenzüge aber auch durch Gewebswucherung entstehen. Es kann aber auch im Lauf der Zeit zu Resorptionen (Abbau) kommen. Dann kann es kantig herausstehen oder Einsinken. Es kann auch zu Atembehinderungen kommen. Gegebenenfalls kann das durch eine weitere Operation korrigiert werden.

Falls Kunststoffmaterial wie z.B. Medpor eingebracht wird, kann es auch zu Infektion oder Abstoßung kommen, weshalb es dann entfernt werden muss.

Lochbildung in der Nasenscheidewand

Durch Heilungsstörungen oder Durchblutungsstörungen kann Schleimhaut und Knorpel absterben und zu einer Lochbildung in der Nasenscheidewand (Septumperforation) führen. Das kann auch noch nach Jahren geschehen. Manche Löcher sind symptomlos und stören nicht, andere führen zu Pfeiffen, Nasenblutung, Verkrustungen und Atembehinderung.

Andere Komplikationsmöglichkeiten sind solche, die bei jeder Operation auftreten können, wie

  • Allergie oder unerwünschte Nebenwirkung eines verwendeten Medikaments,
  • Schmerzen, Bluterguß oder Infektion an einer Injektionsstelle.
  • Herz- Kreislaufreaktionen wie Kollaps, Rhythmusstörung, Übelkeit, Erbrechen,
  • Druckstellen an Haut oder Nerven durch die Lagerung.
  • Zahnschäden durch die Intubation bei Vollnarkose.

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